Chronik 44 Jahre

am . Veröffentlicht in Session Historie

Festabend am 13. 11. 2010 in der Festhalle 

Vortrag zur Entstehungsgeschichte und zum Werdegang der FGD durch Elferrat und Vizepräsident a. D. Heinz Vetter

Sehr geehrte Ehrengäste, meine Damen und Herren, liebe Mitglieder und Freunde des Dietmannsrieder Faschings aus Nah und Fern !

Bevor ich mit meinem Vortrag beginne, möchte ich Ihnen ein kleines Gedicht über den Fasching in früherer Zeit vortragen. Ich habe dieses Exposé in Allgäuer Mundart in einer alten Zeitung entdeckt und glaube, daß es recht gut zu unserem heutigen kleinen Rückblick der FGD-Vereinsgeschichte paßt. Ein Verfasser war nicht angegeben, aber er hätte sicher nichts gegen eine Veröffentlichung am heutigen Abend einzuwenden. Es heißt ganz kurz und knapp: „D´ Fasnacht früeher !“ Koin Radio hot´s und koin Fernsehar gea´, ma hot von d´r weite Wealt no nix g´seah. Doch luschtig hand d´Leit au früeher sei miege und hand in d´r Fasnacht d´rum g´suacht ihr Vergnüege. Belieabt war scho domols, bei groaß und bei kloi, als „Maschkrar“ zum gau in viel Häuser nei´. Grad d´Schuelar sind d´rum meischt mit groaßem Verlange als „Mäschkerle“ no zua de Nochbaure gange. Bloß hot ma koi kaufte Maschke it g´hät noi ... , d´ Muat´r hot irged ebb´s zähmetg´näht. A Larv´ aus Papier tuat ma nochet no krieage, weil ma doch´s G´sicht hot verdecke miege. No wear´d no a Versle ei´gschtudiert g´schwind und nochat isch ma futt wie d´r Wind. Und wenn ma nochat sei Sprüchle verzellt, no hot ma womeglich sei Schtimm no verschtellt. Diea Freid, wenn d´Nochbaure oin gar it dund kenne und rotet - und dund and´re Näme bloß nenne. In alle Häuser hot ma was g´schenkt dann no krie´t, so daß si der G´schpaß am End no rentiert. Koi Zehnerle hot ma früher verachtet und hot ma´s no g´het, sich als reich glei betrachtet. Die Größ´re sind zóbet maschiert au no futt, in a Haus, wo a ganz Komplott zemet ´kutt; denn domols hot´s selte an Ball no geabe und trotzdem wollt d´Jugend halt tanze mol eabe. Und so war bei´ra Mund- oder Zugharmonie beim tanze de Mädla ganz schnell vis a vis Und koi Wind, koi Weat´r und koi weite Schtrecke, hot kenne die luschtige Maschkrar verschrecke ! Sie sehen - auch früher gab es schon genügend Faschingsbegeisterte.

Liebe Gäste - Die Faschings-Gesellschaft Dietmannsried feiert in diesem Jahr ihr 44-jähriges Gründungsjubiläum. Nun wird vielleicht mancher sagen, vierundvierzig Jahre sind noch kein s o o großer Grund zum Feiern. Dem könnte man zustimmen, wenn es sich hierbei um so traditionsreiche Vereine wie Feuerwehr, Schützen, Musikkapelle oder Chorgemeinschaft handeln würde. Diese Vereine treten nach Innen und Außen das ganze Jahr über in Erscheinung. Sei es durch Proben, Übungen, Konzerte oder dergleichen. Nicht so die Faschingsgesellschaft. Deren Tätigkeit und Aktivität nach A u ß e n , muß sich jedes Jahr auf ca. acht bis zehn Wochen beschränken. Denn wie heißt es so schön: "Am Aschermittwoch ist alles vorbei!" Doch ist dann wirklich "alles vorbei"? Daß dies nicht der Fall ist, wissen alle die in der FGD aktiv tätig sind, oder waren und die sowohl in harten Wortgefechten, als auch durch unermüdliche Arbeit, Proben und Fleiß den Dietmannsrieder Fasching zu dem gemacht haben, was er heute ist - nämlich zu einer festen Institution und einem Gaudium, das weit über die Grenzen unserer Marktgemeinde hinaus bekannt und beliebt ist. Dafür gebührt Euch allen - den Aktiven und den Ehemaligen - von dieser Stelle ein ganz, ganz herzlicher Dank ! Doch wie kam es überhaupt zur Gründung einer Faschingsgesellschaft in Dietmannsried ? Lassen Sie mich dazu etwas weiter ausholen und die Vorgänge der damaligen Zeit näher betrachten. Kurzum - lassen wir die Geschichte Revue passieren. In allen Dingen unseres gemeinsamen Lebens, bedarf es wohl stets des Anstoßes einer Hand voll Idealisten um etwas in Gang zu bringen. Das gilt für das politische und kulturelle Leben genauso, wie für das gesellschaftliche. Altes Brauchtum zu erhalten und Feste zu feiern, war neben der Kirche stets Aufgabe der kulturtragenden Vereine in der Marktgemeinde die sich - je nach Bedarf - sowohl der kirchlichen, als auch der weltlichen Macht zur Verfügung stellten. Unter den Mitgliedern eben dieser Vereine fanden sich immer wieder einige Unentwegte, die den Mut und den Willen hatten, den zeitweiligen "Dornröschenschlaf" zu unterbrechen. So war es auch z.B. im Jahre 1913, als unter dem damaligen Bürgermeister Gottfried Riepp die gesamte Bürgerschaft in einem einzigartigen Faschingstrubel drei Tage lang Kopf stand und in dieser Zeitspanne ihre Behausungen, bzw. ihre Betten nur kurz oder gar nicht zu Gesicht bekamen. - (Na ja - das soll auch teilweise heute noch ab und an bei dem einen oder anderen vorkommen !!) Nach dem Ersten Weltkrieg waren es dann zunächst die Blasmusikkapelle, der Turnverein und der Männergesangverein, die das Vereinsleben wieder in Bewegung brachten. Ihnen folgten der Schützenverein, die Freiwillige Feuerwehr und der Veteranenverein. Faschingsveranstaltungen wurden damals nur vereinsintern, das heißt, als geschlossene Veranstaltung in Form von Bällen oder den sehr beliebten Kränzchen abgehalten. Eine Ausnahme machte nur die Blasmusikkapelle die schon in frühen Jahren mit einem öffentlichen Bürgerball die närrische Saison eröffnete. Für Unverheiratete aber standen damals nur die sogenannten Tanzmusiken oder, wenn sie Mitglied eines Vereines waren, der jeweilige Vereinsball zur Verfügung. Nach dem Zweiten Weltkrieges war das Vereinsleben der Marktgemeinde vollkommen lahmgelegt. Als erster kulturtragender Verein durfte die Blasmusikkapelle wieder ans Tageslicht treten, der dann aber auch die übrigen Vereine nach und nach wieder folgten. Sie alle hielten jedoch jahrelang ihre Faschingsveranstaltungen auch nur wieder vereinsintern ab. Nur die alten Humoristen Georg Riegg und Hans Burkhart, unterstützt von der Musikkapelle und einigen Helfern, versuchten von Zeit zu Zeit den Kindern zuliebe einige Faschingsumzüge durchzuführen. Diese fanden schon damals, besonders bei der Jugend, immer wieder guten Anklang. Dies blieb so bis zur Mitte der 60-er Jahre. Im Jahre 1966 waren es dann der damalige Hauptlehrer , spätere Rektor unserer Verbandsschule und heutige Ehrenbürger, Johann Pfeifer und sein Kollege Karl Stiegele sen., die dem Wunsch vieler Kinder und Eltern entsprachen, einen größeren Faschingsumzug zu organisieren und im Anschluß daran - mit Unterstützung der übrigen Lehrkräfte - im Saal des Gasthauses "Ochsen" einen Kinderfaschingsball abzuhalten. Die Marktgemeinde hatte dazu - man höre und staune - die Kosten für einen Schübling und einer Limonade pro Kind übernommen. Alle aktiv und passiv Beteiligten waren begeistert und dies gab den Anstoß zu weiteren Taten. Am 6. Januar 1967 wurde anläßlich der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr nach dem ordentlichen Sitzungsverlauf der Wunsch ausgesprochen, man möge doch wieder einen Faschingsumzug oder ähnliche Faschingsveranstaltungen ausrichten. Dieser Vorschlag stieß auf allgemeines Wohlwollen und die anwesenden Vereinsvorstände erklärten sich bereit, ihre Mitglieder zur Mitarbeit zu bewegen. Man bat dann die Herren Albert Hiebinger, Anton Homanner und Alfred Regending, den Gedanken noch im gleichen Jahr in die Tat umzusetzen. Die Auswahl dieser Herren, die man als eigentliche Gründer der FGD betrachten kann, sowie deren Verbindungen zu den einzelnen Institutionen des öffentlichen Lebens in unserer Gemeinde erwies sich als sehr nützlich, denn bald gingen die ersten Zusagen zur Mitarbeit von allen Vereinen und Verbänden ein. Da, wie sich aber sehr bald zeigte, die anfallende Arbeit nicht von drei Personen bewältigt werden konnte, mußte ein größeres Gremium geschaffen werden. Aus diesem Grund wurden sämtliche Vereinsvorstände und deren Stellvertreter am 2 2 . J a n u a r 1 9 6 7 zu einer Sitzung in den Gasthof "Ochsen" eingeladen. 8 Hier sollte, das war allen Anwesenden klar, eine Institution geschaffen werden, die sich ausschließlich um die Förderung und Aktivierung des Dietmannsrieder Faschings kümmern sollte. Die Vorstandschaft - sprich Elferrat - wurde dann wie folgt gewählt: Präsident: Albert Hiebinger Geschäftsführer: Alfred Regending Technischer Leiter: Anton Homanner Protokollführer: Hans Eggensberger des weiteren: Leonhard Enderle Burkhardt Groß Anton Hatzelmann Hans Köberle Manfred Müller Eduard Stiegeler und Alois Wehrmeister Die Faschingsgesellschaft Dietmannsried - kurz F G D genannt - war hiermit aus der Taufe gehoben ! In den darauffolgenden Wochen und Monaten gab es für die Verantwortlichen eine Menge zu tun, denn noch in diesem Jahr sollte am 11. 11. eine Großveranstaltung in Form eines Bunten Abends, mit einer Prinzengarde und der Inthronisation des 1. Dietmannsrieder Prinzenpaares über die Bühne unserer damaligen alten Turnhalle am Inselweiher gehen. 9 Außerdem war geplant, ein Rahmenprogramm ablaufen zu lassen, an dem sich die einzelnen Vereine mit je einem Beitrag beteiligen sollten. Und genauso bravourös wie geplant, lief es dann auch ab. Die Prinzengarde wurde aus den damaligen Mädchen des TSV rekrutiert. Die Leitung, sowie die Einstudierung der Tänze übernahm Frau Anneliese Sepp. Gardemajor wurde ihre Tochter Gerda Sepp. - Gerade sie möchte ich, auch wenn sie heute abend nicht anwesend sein kann, von dieser Stelle aus ganz herzlich grüßen. Sie war nämlich nicht nur unser erster Gardemajor, sondern lebt auch von allen jetzigen und ehemaligen Aktiven am weitesten von uns entfernt. Sie hat im Frühjahr 1968 geheiratet, heißt jetzt "Pensovecchio" und lebt in Palermo auf Sizilien. Am 11. 11. 1967 , fand dann im damals noch bestehenden Cafe "Baurestüble" in der Bahnhofstraße um 11 Uhr 11 die erste Festsitzung des Elferrates statt. Ich zitiere nun nach dem Original: Protokoll zur ersten Festsitzung des Elferrates am 11.11.1967 Punkt 11 Uhr 11 Es nahmen daran teil: alle Elferratsmitglieder als Gäste: Bürgermeister Dr. Josef Janka Frau Anneliese Sepp, Frau Susi Rieger, sowie die Herren Michael Haugg, Werner Dukatz, Alois Greipel, Hans Schiebel und Anton Geiger. Vorsitzender Albert Hiebinger begrüßte und erinnerte an die viele Kleinarbeit die notwendig war, das Experiment erstmals anlaufen zu lassen. Er dankte allen Mitarbeitern, ganz besonders Alfred Regending der die Löwenarbeit hatte und von da ab die Führung der Sitzung übernahm. Die Tagesordnung hatte folgende Punkte: 1. Wahl des Prinzenpaares 2. Termingestaltung für die Veranstaltungen 3. Fragenkomplexe für den Faschingsverlauf 11 Für das Amt des Prinzenpaares standen drei Dietmannsrieder Ehepaare in der engeren Auswahl. Mit absoluter Mehrheit wurden Erika und Hermann Schafroth als erstes Prinzenpaar der Faschingsgesellschaft für die Saison 1967/68 gewählt. Die Terminfestlegung ging, da sämtliche Vereinsvorstände anwesend waren reibungslos vor sich. Die einzelnen Termine sollen in der nächsten Ausgabe des "Lokalanzeigers" veröffentlicht werden. Zwischen einem gemeinsamen Mittagessen wurden weitere Fragenkomplexe wie Dekoration der Ochsensäle für die Bälle, der Faschingsverlauf und vieles andere mehr erörtert. Froh darüber, daß diese erste Elferratssitzung einen so guten Verlauf genommen hatte und alle Vorbereitungen für die erste große Gemeinschaftsveranstaltung sorgfältig getroffen waren, verblieben Elferräte und Gäste noch ein Weilchen bei einem guten Tropfen, kredenzt von Herbergsmutter Rosa Hartmann, sitzen. Dietmannsried, im November 1967 gez. Hans Eggensberger – Protokollführer Wie gespannt die Dietmannsrieder dann auf den, am Abend stattfindenden Bunten Abend waren zeigte sich daran, daß bereits eine Stunde vor Beginn die Turnhalle bis auf den letzten Platz gefüllt war und einige Jugendliche, darunter auch ich, nur noch auf selbst herbeigeschafften Notsitzen im Geräteraum einen Platz finden konnten. Dieser erste sogenannte "Bunte Abend" - er war der Vorläufer unserer heutigen Narrensitzungen - löste bei Zuschauern und Beteiligten große Begeisterung aus und allen war klar, daß diese Art der Faschingsunterhaltung fortgeführt werden muß. Danach wurde die FGD von Jahr zu Jahr größer. Neue Bühnenakteure kamen hinzu, so daß das Programm unserer Sitzungen ständig erweitert werden konnte. Auch der Besucherandrang wurde von Jahr zu Jahr stärker und wir bekamen bald Probleme mit der Unterbringung unseres Publikums. Da das Platzangebot in der alten Turnhalle nicht mehr erweitert werden konnte, die Zuschauer aber immer mehr wurden, mußte konsequenterweise die Anzahl der Narrensitzungen von ursprünglich einer, auf mittlerweile sieben angehoben werden. Im Fasching 1987 haben wir uns dann von unserer altehrwürdigen Turnhalle verabschiedet und sind ab 1988 hier in der Dietmannsrieder Festhalle tätig. 13 Doch auch in diesen Räumen war und ist die Zahl der Interessenten oftmals größer, als die Menge der uns zur Verfügung stehenden Plätze. Einerseits sind wir froh darüber - zeugt dies doch von der Attraktivität unserer Sitzungen - andererseits würden wir jedem gerne einen dieser begehrten Papierstreifen, sprich Eintrittskarte zukommen lassen. Eine, alle zufriedenstellende Lösung wird sich jedoch kaum finden lassen, da unsere Mitwirkenden mit den jetzigen sieben Veranstaltungen voll ausgelastet sind. Dies war ein kurzer Blick in die Zukunft, doch nun wieder zurück zur Gegenwart, bzw. zur Vergangenheit. Am 11. 11. 1970 wird Josef Sommer in den Elferrat aufgenommen und zum Schatzmeister ernannt. Er hat dieses Amt bis zum 11. 11. 2008, also 3 8 Jahre lang inne und dies dürfte ihm so schnell sicherlich keiner nach machen, Am 16. Oktober 1971 wird auf der Jahreshauptversammlung beschlossen, eine Satzung zu erstellen und beim Registergericht die Eintragung als "e.V." zu beantragen. Diesem Antrag wird vom Amtsgericht Kempten am 14.1.1972 stattgegeben und die FGD ist ab diesem Zeitpunkt "eingetragener Verein". 14 Im Herbst 1971 wird von unserem langjährigen, mittlerweile verstorbenen Dekorationsmaler Paul Maier unser Hausorden entworfen und im Fasching 1972 erstmals an verdiente Mitglieder verliehen. Dieser Orden - sie können eine Nachbildung hinter mir auf der Bühne sehen - wird auch heute noch nur an Mitglieder verliehen, die mindestens drei Jahre aktiv tätig sind. Am 11. 11. 1971 werden die Aktiven Fred Schönle und Karl Stiegele sen. zu Elferräten ernannt. Im Januar 1973 wird vom Elferrat einstimmig beschlossen, jeweils am Faschingsdienstag einen Kinderumzug mit anschließendem buntem Faschingstreiben in der Turnhalle durchzuführen. Dieser Kinderumzug wurde 1988 eingestellt, weil uns die Witterung des öfteren einen Strich durch die Rechnung machte. Der Kinderfasching mit buntem Programm blieb jedoch erhalten und wird auch weiterhin jeden Faschingsdienstag hier in der Festhalle durchgeführt. 15 Bei der Generalversammlung im April 1974 wechselt die Vereinsführung. Sowohl Präsident Albert Hiebinger, als auch Geschäftsführer Alfred Regending geben ihr Amt ab. Zu ihren Nachfolgern werden gewählt als Präsident Hermann Scherer und als Vizepräsident Fred Schönle, der dieses Amt bis 1978 bekleidet und es dann auf eigenen Wunsch an Manfred Müller abgibt. Im gleichen Jahr, also 1974, erfolgt auch der Beitritt zum "Bund Deutscher Karneval", kurz BDK genannt, der Dachorganisation aller Fastnachts-. Karnevalsvereine und Narrenzünfte in der Bundesrepublik. Sechs Jahre später wird der Regionalverband Bayerisch-Schwäbischer Fasnachtsvereine, kurz BSF genannt, aus der Taufe gehoben, dem wir seit diesem Zeitpunkt als Gründungsmitglied ebenfalls angehören. Am 11.11.1976 gibt Hans Eggensberger sein Amt als Protokollchef aus Altersgründen an mich ab. Gleichzeitig wird der Elferrat durch - in Anführungszeichen - „frisches Blut“ verjüngt, indem die Herren Dieter Lechner, Remig Rauch, Karl Stiegele jun., Heinz Vetter und Ignaz Wahl in dieses Gremium berufen werden. 16 Im Fasching 1979 wird erstmals eine Schüler- und Jugendnarrensitzung durchgeführt. Hier wurde in einem zweistündigen Programm gezeigt, daß sich auch diese Altersgruppe mit ihren Bühnendarbietungen vor den sogenannten "Großen" nicht zu verstecken braucht und durchaus in der Lage ist, eigene Akzente in punkto Faschingsunterhaltung zu setzen. Leider mußten diese Schülersitzungen nach drei Jahren wieder aufgegeben werden, da das Engagement der dafür in Frage kommenden Jugendlichen immer geringer wurde und sich auf andere Interessen verlagerte. Daran hat sich auch leider bis zum heutigen Tage nichts viel geändert. Wir waren jedoch auch weiterhin bemüht, den jugendlichen Nachwuchs zu fördern und Neues auf die Beine zu stellen. Im September 1979 wurde deshalb auf Initiative unseres heutigen Elferrates Volker Gebur ein Jugend-Fanfarenzug gegründet. Da die jungen Musikerinnen und Musiker jedoch nach 10 Jahren die Lust verloren, oder anderen Interessen den Vorzug gaben, löste sich dieser Teil der FGD leider wieder auf. In den Jahren 1980 bis 1982 wurden von der FGD zahlreiche Umbau- und Verbesserungsmaßnahmen in der alten Turnhalle durchgeführt. Hierbei wurde unter anderem die Ton- und Übertragungstechnik neu gestaltet. Ein Regiepodium wurde neu installiert und -zig Meter Kabel über den Dachboden zur Bühne hin fest verlegt. Außerdem wurde die Bühnenbeleuchtung neu geschaffen und eine Entlüftungsanlage eingebaut. Hierbei gilt ein besonderer Dank unseren Mitgliedern Franz Bauer, Anton Homanner, Ing. Rolf Lippert, Eduard Stiegeler, Anton Vetter und Heinrich Vetter sen. Sie haben , zusammen mit einigen Helfern, in rund 2.500 freiwilligen, unbezahlten Arbeitsstunden dafür gesorgt, daß die damaligen Veranstaltungen in der alten Turnhalle - und zwar nicht nur unsere, auch die der anderen Vereine und Organisationen, im technischen Bereich den immer umfangreicher gewordenen Anforderungen gewachsen waren. Da diese Anforderungen und Ansprüche, sowohl der eigenen Akteure, als auch des Publikums in der Festhalle nicht weniger geworden sind, wurde auch hier herinnen die gemeindliche Lichtund Tonanlage auf unsere Kosten aufgerüstet, ergänzt und ausgebaut. Hierfür wurden von der F G D allein in den vergangenen fünfzehn Jahren rund 100.000,-- EURO investiert. Ein ganz herzliches Danke schön gebührt hier unseren Ton- und Lichttechnikern Anton Vetter, Axel Waszily, Sabine Vetter (jetzt Brändle), und Sebastian Stiegele, sowie in jüngster Zeit Benjamin Bendl und Bernd Wintergerst Auch heute sind die Aufgaben unseres sogenannten „FGD-Bauhofs“ unter seinen teils damaligen, teils noch amtierenden „Cappo´s“, wie Eduard Stiegeler, Jakob Dietrich, sowie Klaus Liedhegener und Hubert Schorer, nicht weniger geworden. Ob die Saaldekoration in unserer Festhalle, ob die technische und bauliche Aufrüstung der Bühne und der Nebenräume, ob die Beschaffung oder der Bau von Bühnendekorationen für die einzelnen Programm-Nummern, oder die Verpflegung hinter der Bühne von über 100 Mitwirkenden - unser FGD-Bauhof ist immer zur Stelle. Da sich ihre Arbeit vorwiegend hinter den Kulissen und nicht im grellen Scheinwerferlicht abspielt, möchten wir uns heute speziell bei diesen Aktiven recht herzlich bedanken, denn ihre Arbeit ist für den Ablauf unserer Sitzungen mindestens genauso wichtig, wie die unserer Bühnenakteure. Auf unseren Bauhof, die Ton- und Lichttechniker, die Büttenschieber, das Wirtschaftspersonal - kurz auf alle, die bei unseren Veranstaltungen nicht im Rampenlicht stehen und nicht mit Applaus und Raketen verwöhnt werden - ein dreifach donnerndes „Gockoleres Ohe /..... / ........!“ (und eine Rakete) Am 11. 11. 1983 wurde auf einstimmigen Beschluß des Elferrates unser damaliger Bundestagsabgeordneter und Bundeslandwirtschaftsminister Ignaz Kiechle zum „Elferrat ehrenhalber“ ernannt. Ignaz Kiechle war über viele Jahre hinweg ein treuer Stammgast bei unseren Narrensitzungen. Am 7. Juni 1984 gibt auf der Jahreshauptversammlung Präsident Hermann Scherer sein Amt nach genau zehn Jahren aus beruflichen Gründen ab. Sein Nachfolger ist Manfred Müller. Zum Vizepräsidenten mit gleichzeitiger Verantwortung für das Gesamt-Programm wird Remig Rauch gewählt, der diese Ämter bis 1988 bekleidet. Im Juni 1988 wurde das Präsidium umgebildet und erstmals eine Frau in diesem Gremium integriert. Ab diesem Zeitpunkt ist Frau Annelore Steinbach Schriftführerin. Vizepräsident und Programm-Chef wird Heinz Vetter. An neuen Elferräten kommen hinzu: 1987 Klaus Liedhegener und Hans Vogt, sowie 1989 Josef Enderle und Helmut Burger. Auch in den Jahren darauf wurde der Elferrat immer wieder durch verdiente und in ihren jeweiligen Bereichen besonders kompetente Aktive aufgestockt und erweitert. So z. B. durch Helmut Demeter, Benno Glas, Hans Hampel, Roland Merkle und Klaus Stiegele. Sowie zuletzt in größerem Umfang in den Jahren 2007 und 2008 durch Thomas Becherer, Gerhard Dietrich, Stephan Fackler, Markus Lau, Georg-Kubo Mayr, Tobias Müller, Ludwig Rasch, Alexander Reichl, Thorsten Sterk und Bernhard Wagner. Ja meine Damen und Herren, das waren 44 Jahre Faschingsgesellschaft Dietmannsried im Zeitraffer ! Und um Ihnen unsere Arbeit noch etwas zu veranschaulichen, darf ich Ihnen noch einige Zahlen nennen. Von der Gründung bis heute sind in rund 700 Elferrats-, Vorstands-, Ausschuß- und Aktivensitzungen ca. 3.000 Tagesordnungspunkte behandelt worden. Dazu kommt mindestens noch einmal die gleiche Anzahl an internen Besprechungen. Das turbulenteste und arbeitsintensivste Vereinsjahr war 1973/74 mit 35 Sitzungen und 156 abgehandelten Punkten. Die kürzeste aller Sitzungen war nach knapp 45 Minuten beendet - die längste dauerte 5 Stunden und 10 Minuten. Diese Sitzungsdauer wird, glaube ich, nur noch vom Gemeinderat übertroffen. Hier dauerte die längste Sitzung über 6 Stunden. In all diesen Sitzungen wurde debattiert, beraten und auch gestritten bis manchmal, wie man so schön sagt, "die Fetzen flogen". Nun, bekanntlich schließt das eine das andere ja nicht aus und der Spruch des großen Mainzer Fastnacht-Urgesteins Herbert Bonnewitz „In puncto Humor versteh´n mir kein Spaß !“ hat deshalb nicht nur bei uns, sondern sicherlich in vielen karnevalistischen Kreisen zweifelsohne mittlerweile Weltgeltung. Aber nicht nur in Karnevalskreisen hat dies Geltung. Auch die eigene kommunale politische Ebene hat sich diesbezüglich Ende der Siebziger-Jahre in der Person unseres heutigen Altbürgermeisters um diesen Leitspruch verdient gemacht. Lassen Sie es mich kurz erzählen: Aber auch in den eigenen Reihen liefen manche diesbezüglich zu Höchstform auf. So hat z. B. unser ehemaliger Altpräsident Albert Hiebinger einmal aus Verärgerung über eine Abstimmungsniederlage seine Elferratskappe im Ofen der Bahnhofgaststätte verbrannt und sein damaliger Geschäftsführer, Gründungsmitglied Alfred Regending hat jeweils nach diversen Elferratssitzungen insgesamt d r e i m a l schriftlich seinen Rücktritt erklärt und ihn jedes Mal am nächsten Tag wieder rückgängig gemacht. So etwas nennt man dann „Die Konsequenz der Narren“ Ich habe das im Rahmen einer meiner Strophen damals folgendermaßen ausgedrückt: Der Präsident hat oft in Not zig-mal mit Selbstmord schon gedroht und hat´s trotzdem nicht wahrgemacht; Seht !!! - D a s ist uns´re Fasenacht !!! Ihr seht schon liebe Freunde: „Lustig sein, ist eine ernste Sache“!! Bei aller Arbeit, für die sicherlich ein gewisser Ernst notwendig war, kam aber der Humor trotzdem niemals zu kurz, auch wenn es manchmal nicht immer ganz einfach war, dieses zu erkennen. 23 Aber gerade deshalb wurde in der FGD über viele Jahre hinweg systematisch und hart daran gearbeitet, den Dietmannsrieder Fasching immer noch attraktiver und besser zu gestalten. Und so wurden von der Gründung bis heute in rund 245 Narrensitzungen rund 120.000 Besucher von Nah und Fern zum Lachen, Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken gebracht. In drei Schülernarrensitzungen konnten ca. 1000 jugendliche Zuschauer begeistert werden. Bei 11 großen Faschingsumzügen, unter Mitwirkung aller Vereine, und 9 Kinderumzügen wurden über 125.000 Besucher angelockt, die die Kunde vom Dietmannsrieder Frohsinn weit über die Grenzen des Landkreises hinaus verbreiteten. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle unseren 44 Prinzenpaaren samt Prinzengarde, Jugendgarde und Hofmarschällen, die in all den Jahren ca. 600 Veranstaltungen in der näheren und weiteren Umgebung besuchten und damit erreicht haben, daß die FGD auch dort überall in fröhlicher Erinnerung blieb. 24 Auch in den Medien fanden wir in all den Jahren, immer wieder Beachtung. Ich erinnere nur an die mehrmaligen, ausschnittsweisen Übertragungen im Rosenmontags-Schwabenspiegel des Bayerischen Rundfunks. An die mehrfachen großartigen Farbreportagen der Zeitschrift "Das Schöne Allgäu", die durch deren Verbreitungsgrad in der ganzen Bundesrepublik und im Ausland zu lesen waren. Seit über 15 Jahren überträgt unser Allgäuer Lokalradio „RSA“ jeden Faschingsdienstag rund um die Uhr Ausschnitte aus unseren Narrensitzungen. Ebenso sendet unser Regionalfernsehen TV-Allgäu seit seiner Gründung jeweils einem zusammenfassenden Querschnitt und auch in den vielfältigen und ausführlichen Presseberichten in unserer Allgäuer Heimatzeitung und dem Kreisboten kommen wir nicht zu kurz. Für diese, gerade für einen kleinen Verein bedeutsame Öffentlichkeitsarbeit gilt unser Dank allen dafür Verantwortlichen - besonders jedoch unserem aktiven Mitglied, Elferrat und langjährigen Pressereferenten Herrn Roland Merkle - dieses Amt nimmt jetzt seit 2008 Tobias Müller war - und natürlich der Lokalredaktion der "Allgäuer Zeitung" mit Chefredakteurin Frau Claudia Benz an der Spitze, sowie den Verantwortlichen aller übrigen Allgäuer Medien. Doch nicht nur regional, sondern auch bei überregionalen und internationalen Veranstaltungen waren Aktive aus den Reihen der FGD zu Gast. 1987 waren unser damaliges Prinzenpaar Annelore und Paul Steinbach Teilnehmer bei einer Faschingssendung mit Carolin Reiber im Bayerischen Fernsehen. 1996 wurde unser „Junior-Männerballett“ mit ihrer grandiosen Showeinlage „Die Alpenzwerge“ zum Gala-Abend in die Wiener Hofburg eingeladen, um bei der Verleihung des „Lieben Augustin“ - das ist die höchste närrische Auszeichnung Österreichs - im Programmteil mitzuwirken Von 1997 bis 2001 produzierte und übertrug das ZDF alljährlich eine Gemeinschaftssitzung des Bundes Deutscher Karneval mit Programm-Nummern aus allen Regionalverbänden Deutschlands. Hier wurde mir die Ehre zu teil in Trier, Duisburg, Offenburg, Bonn und Koblenz als politischer Büttenredner in der Figur des sogenannten „Protokollers“ in allen fünf Sendungen die Region „Bayerisch- Schwaben“ , das Allgäu und unseren Regionalverband zu vertreten. Dazu kamen acht Auftritte als Till Eulenspiegel in der ARD bei der Live-Sendung „Fasnacht an Neckar, Rhein und Bodensee“ - einer Fernsehsitzung des Südwestrundfunks aus Friedrichshafen. 26 Als sich dann 2004 auch der Bayerische Rundfunk entschloss, zusammen mit unserem Regionalverband BSF unter seinem Präsidenten Eugen Müller - ihr seht schon, der Fasching in Schwaben ist eine einzige „Müllerei“ ! - eine eigene Sendung, nämlich „Schwaben weißblau - Hurra und Helau“ ins Leben zu rufen, waren es wieder Akteure der FGD, die diese, nun seit sieben Jahren mit ständig steigenden Einschaltquoten laufende Sendung mit gestalten durften und dürfen. Von der FGD waren hier teilweise mehrmals dabei: Die „Junior-Chaoten“ mit ihrer Glanznummer den „Alpenzwergen“ und weiteren Show-Nummern. Außerdem Helmut Demeter und Stefan Blind, sowie wiederum der Dietmannsrieder Eulenspiegel und zwar bis zu meinem freiwilligen Rückzug aus dem aktiven karnevalistischen Bühnenleben im Jahre 2009. Zusammen mit dem BSF und anderen schwäbischen Faschingsvereinen waren Akteure der FGD in der Bayerischen Staatskanzlei, dem Landwirtschaftsministerium, dem Bayerischen Landtag und dem Schwäbischen Bezirkstag. Doch bei all diesen Rufen von Nah und Fern, die an unsere Aktiven herangetragen und so gut es geht auch erfüllt wurden, hat keiner von uns vergessen wo er herkommt und wo seine Bühnenheimat ist - bei der FGD in Dietmannsried im Allgäu ! Apropos Dietmannsried und Allgäu: Ich habe bei all meinen Auftritten im Fernsehen - es waren 23 mit insgesamt rund 60 Millionen Zuschauern - immer darauf geachtet, daß mein Heimatort „Dietmannsried“ und der Regionsbegriff „Allgäu“ in mindestens e i n e r Textpassage, entweder am Anfang, oder am Schluß meines Vortrags genannt wurden. Die Fernseh-Verantwortlichen ließen dies jedes Mal zu und ich gebe es gerne zu: Auf diese Art der „Schleichwerbung“ für Dietmannsried und das Allgäu bin ich auch heute noch stolz ! Im Film heißt es immer zum Schluß: "Die Personen und ihre Darsteller waren...". Auch ich möchte ihnen deshalb einige Personen nochmals ins Gedächtnis rufen. Als Präsidenten fungierten: von 1967 bis 1974: Albert Hiebinger von 1974 bis 1984: Hermann Scherer ab Mai 1984 : Manfred Müller Geschäftsführender Vorsitzender war von der Gründung bis 1974: Alfred Regending 28 Vizepräsidenten waren: von 1974 bis 1978: Alfred Schönle von 1978 bis 1984: Manfred Müller (32 J. Präsid, dav 26 J Präsid) von 1984 bis 1988: Remig Rauch von 1988 bis 2008: Heinz Vetter und ab 2008 : Markus Lau Schatzmeister war von 1970 bis 2008: Josef Sommer (38 J. Präsidium) ab 2008 ist dies nun: Alexander Reichl Als Schriftführer fungierten: von 1967 bis 1976: Hans Eggensberger von 1976 bis 1988: Heinz Vetter (32 Jahre Präsidium) von 1988 bis 2008: Annelore Steinbach (20 J. Präsidium) ab 2008 liegt dieses Amt nun in der Hand von Gabi Förster Den Posten des Hofmarschalls bekleideten: von 1968 bis 1974 : Manfred Müller 1975 : Heinz Vetter 1976 : Roland Merkle 1977 : Karl Stiegele jun. 1978 bis 1985 : Karl Werner (Iwan) Sterk 1986 bis 1988 : Georg Mayr - Vockenthal 1989 bis 1991 : nochmals K. W. Sterk 1992 bis 2002 : Thorsten Sterk seit 2003 bekleidet dieses Amt: Stefan Sörgel 29 Für den technischen und organisatorischen Ablauf der Narrensitzungen zeichneten verantwortlich als Programmchef´s: 1967 bis 1972 Alfred Regending 1973 bis 1984 Karl Stiegele sen. 1985 bis 1988 Remig Rauch 1989 bis 2006 Heinz Vetter 2007 und 2008 Hans Hampel Ab 2009 Markus Lau und Anton Vetter Die FGD hat zur Zeit rund 130 aktive Mitglieder. Das jüngste Mitglied kommt aus der Schülergarde und ist 9 Jahre alt, das Älteste kommt aus dem Elferrat und ist 80 Jahre. Auf sie alle und auf die vielfältigen Aktivitäten, die ich gerade Revue passieren ließ können wir, glaube ich, mit Recht ein klein wenig stolz sein und sie sind sicherlich ein Grund, unser 44-jähriges Jubiläum heute Abend mit Ihnen allen zu feiern. Wir wissen, daß es Menschen gibt, die die Narren mitleidig belächeln. Aber wir sind ja tolerant und darum meine ich: Man muß auch für d i e Verständnis aufbringen, die für unser Tun k e i n Verständnis haben - Ja liebe Gäste, und damit bin ich mit meinem kleinen Ausflug durch unsere Vereinsgeschichte am Ende. Ich hoffe, ich habe Sie nicht zu sehr gelangweilt und möchte nun, da das Dichten und Reimen schon immer mein Metier war, mit einem kleinen Vers diese Rede beschließen. Liebe Freunde der Faschingsgesellschaft Dietmannsried ! Die Chronik sollt´ Euch Freude bringen; Erinnerung vor allen Dingen für alle, die seit vielen Jahren mit unser´m Narrenschiff gefahren und die, trotz manchem Sturmgebraus mit uns gemeinsam hielten aus. Denn nur vereint kann es gelingen, wie bisher allen Freud' zu bringen. Darum zum Schluß, hört meine Bitt': Macht weiterhin geschlossen mit! Ob Gast, ob Mitglied, bleibt uns treu, auf daß der Fasching uns erfreu'; Auf daß es bleibt wie jetzt so toll, wünsch ich nicht nur für' s Protokoll, ich wünsch mir' s, so wie eh und jeh, zum Wohle uns'rer F G D ! In diesem Sinne, meine Damen und Herren, bitte ich Sie, Ihr Glas zu erheben und mit mir einzustimmen: Auf unseren Fasching und die F G D ein dreifach donnerndes "Gockolores Ohe" /...../...... Ich danke Ihnen für Ihre Geduld !! Dietmannsried, im November 2010 Heinz Vetter